Ereignisse der letzten Tage
Aufgrund der Ereignisse der vergangenen Woche komme ich erst heute dazu, etwas neues zu schreiben. Am Freitag hatte ich mir frei genommen, um Dinge zu erledigen, die ich Wochenends zu vor nicht geschafft hatte. Jedoch wurde der freie Tage mit einem Anruf meines Bruders Johannes etwas getrübt. Meiner Oma ging es wieder schlechter. Vor drei Wochen hatte meine Mutter schon mal erwähnt das es nicht so gut um sie steht. Allerdings besserte sich in den folgenden Wochen, so dass sie auch den geplanten Urlaub Anfang Oktober antraten. Die Information, dass die Eltern aus dem Urlaub zurück kommen, deutete schon auf nichts gutes hin. Abends rief dann meine Mutter an und teilte mir mit, dass meine geliebte Oma eingeschlafen sei.
Das Wochenende war dadurch nicht so erholend für mich. Der Gedanke sie noch mal zu sehen, schob ich ganz aus meinem Kopf. Damals als mein Opa gestorben war, hatte ich mir einen letzten Blick erlaubt. Was aber auch aus Neugier entstand, um mit dem Thema besser umgehen zu können. Nein, meine Oma wollte ich so in Erinnerung behalten wie sie lebend war!
So bin ich erst am Dienstag früh nach Hause gefahren. Der Stau auf der A3, etwa 20km, ließ meine Stimmung auch nicht erheitern. Zum Glück war noch genügend Zeit, bis zur Abfahrt nach Kirchen, wo zuerst eine Messe abgehalten wurde und es anschließend auf den Friedhof ging. Anschließend gab es Schnittchen und Kuchen. Da wir erst um halb sieben wieder zu Hause waren, beschloss ich die Nacht doch noch in Wissen zuverbringen und erst am Mittwochmorgen wieder nach Duisburg zu fahren. So konnte ich wenigstens noch etwas Zeit mit der Familie genießen. Da mein Onkel kurzfristig aus Bolivien gekommen war, selbstverständlich, und ich ihm mein Zimmer zur Verfügung gestellt hatte, durfte ich im zweiten Bett im Zimmer von Katharina nächtigen. Ich kam mir vor wie im letzten Urlaub, nur dass die Betten nicht so weit auseinander standen.
Der ganze Tag hatte meinen Bruder am meisten mitgenommen, da er über all die Jahre wöchentlich einmal da gewesen war. Aber ich denke, dass es ihm bald wieder besser geht.
Rückfahrt: Wäre ich doch Dienstagabend gefahren, so hätte ich mir den Stau auf der A4 bei Engelskirchen am Mittwochmorgen erspart. Wie schon auf der Hinfahrt habe ich dieses Mal auch 2,5 Stunden gebraucht, wo ich sonst nur 1,5 Stunden benötige. Nun gut, aussuchen kann man es sich eh nicht, ob es Stau gibt oder nicht. Es bleibt ja nur der Rat die Hauptverkehrszeiten zu vermeiden.
Oktober 15 2008 01:41 pm | Allgemein








