Eine Woche bin ich nun in Jakarta gewesen und es ist anders als geplant verlaufen. Da ich keine großen Erwartungen hatte, konnte ich auch nicht wirklich enttäuscht werden.
Den ersten Trouble gab es direkt am Flughafen von Jakarta. Ich hatte noch kein Flugticket für einen Weiterflug, das aber Voraussetzung für ein Visum on Arrival ist. Dies hatte man mir beim Check-In in Frankfurt aber auch nicht gesagt. Meine Verhandlungen haben nicht geholfen und so musste ich Bares bezahlen. Kat hatte etwas mehr Glück und kam noch einmal davon.
Als ich endlich mein Gepäck hatte, freute ich mich Kat und Alamson bald zu sehen. Pustekuchen! Kein bekanntes Gesicht weit und breit. Dabei sollte Kat schon seit 6am da sein. Es hat auch noch über 1 Stunde gedauert bis wir uns gefunden haben. Ich hatte kein Handy mit und auch keine Adresse.
Durch ein Missverständnis mit Alamson, sind wir erst am Abend auf ihn getroffen. Dann ging es direkt zu seinem Haus. Unterwegs eine Stärkung, denn die Fahrt hat gute zwei Stunden gedauert. Reines Stopp & Go. So viele Autos und Moppeds habe ich noch nie gesehen und Verkehrsregeln gibt es scheinbar auch nicht. Abgesehen vom Linksverkehr.
Die Umstellung habe ich deutlich gespürt. Apetitlosigkeit, Schlafbedürfnis,… Bei Alamson hatten wir ein eigenes Zimmer mit Bad. Gleich am ersten Tag waren wir in einem Freizeitpark. Auch wenn die Fahrattraktionen nicht ganz vergleichbar sind mit den Bekannten. Spaß hatten wir und der Regen zum Ende war erfrischend. So pitsch nass war ich schon lange nicht mehr.
Den Tag drauf waren wir am Deutschen Goethe Institut von Jakarta, wo Alamson unterrichtet. Ein Shopping durfte nicht fehlen und das haben wir auch gemacht. Am Ende des Tages hatten wir jeder ein Smartphone und waren abends mit den Mädels noch essen.
Am Karfreitag ging es dann früzeitig los, denn wir haben einen Shuttle-Bus nach Bandung genommen. Bandung ist bekannt für die Vulkane und die drittgrösste Stadt in Indonesien. Es liegt etwa 140km südöstlich von Jakarta entfernt. Wir sind etwa drei Stunden hingefahren.
Bei der Ankunft haben wir uns zunächst nach den Möglichkeiten von Touren erkundigt. Die meisten dauerten mehr als 12 Stunden. Da wir aber nur eine Nacht und einen guten halben Tag hatten, war es leider nicht möglich eine Tour wahrzunehmen. Der Weiterflug war schon gebucht. So haben wir uns entschieden ins Sensa Hotel einzuquartieren und einfach zu relaxen.
Nach einem leckeren Abendessen waren wir noch im Kino “The Hunter Games”, was sich gelohnt hat.
Das Buffét war sehr vielseitig – sehr international. Von europäisch und amerikanisch bis asiatisch. Ich habe mich für die asiatische Variante entschieden, sprich Reis mit Gemüse. Anschließend haben wir Kredit für mein Mobile gekauft, wo wir am Vortag gescheitert sind. Auf dem Weg zur Bus-Shuttle Station haben wir dann noch einige gesehen. Als wir wieder in Jakarta waren, hatte man für uns Gulasch gemacht. Es hat gut geschmeckt! Die Familie ist erst gegen 8pm zurück gekommen. In der Zeit hatten wir schon gepackt, da es am nächsten Tag weiter nach Sumatra gehen sollte.
Alamson hatte uns morgens zur Airport-Shuttle Station gefahren, da er und seine Familie nicht mitkommen konnten. So sind wir sehr zeitig am Airport gwesen und mussten dort noch 2,5 Stunden auf den Abflug warten.
Mein Resümee von Jakarta: Eine sehr große Stadt, die sehr busy ist. Viele Autos. Man ist nicht in einer halben Stunden am gewünschten Zielort. Man muss immer mindestens 1-2 Stunden im Auto sitzen. Es gibt keine Straßenbahnen. Dafür mehr Autos, Rijas, Mopeds und Busse. Menschen, die sehr hilfsbereit sind. Nicht zu vergessen die Smartphones von BlackBerry! Ich glaube jeder 2. ist im Besitz eines solchen.
Der nächste Bericht über Sumatra folgt, sowie Bildmaterial. 
Wünsche noch einen schönen Ostermontag!
LGB